Energieeffizienz in Schweizer Immobilien mit ECCO2 Building Intelligence
Entdecken Sie die Erfahrungen und Erkenntnisse der Swiss Finance & Property Group nach der Einführung der KI-basierten Energieoptimierung in ihrem Stiftungsportfolio.

Ein Interview mit Philippe Bach, Senior Asset Manager SFP AST Swiss Real Estate
Der Entscheidungsträger
Philippe Bach ist Senior Asset Manager Direct Real Estate bei SFP AST Swiss Real Estate. Er bringt über neun Jahre Erfahrung in Immobilienbewertung und Beratung für Fonds, Banken und Privatkunden mit und ist zertifizierter Immobilienverwalter und MRICS-Mitglied.
Was waren Ihre Hauptziele beim Start dieses Pilotprojekts?
Philippe Bach: Unser strategischer Fokus ist klar – CO₂-Emissionen reduzieren und unseren Weg zu Netto-Null beschleunigen. Das Pilotprojekt sollte validieren, ob KI-gestützte Optimierung zuverlässig 10–20% Einsparungen liefern kann, ohne Mieter oder Liegenschaftsverwalter zu belasten.
Über die CO₂-Reduktion hinaus betrachteten wir auch den Nutzen für Mieter. Geringere Heizkosten und verbesserter Komfort waren ein wichtiger Mehrwert.
«Unser klares Ziel war es, KI-gestützte Optimierung als schnellen, wenig belastenden Weg zur CO₂-Reduktion zu validieren.»
Wie verlief der Prozess der Einführung?
Philippe Bach: Überraschend reibungslos. Wir hatten Widerstand von Hauswarten oder Mietern erwartet. Aber der Rollout erreichte 100% Installation ohne Beschwerden.
«Die Einführung in 14 Gebäuden im Winter verlief reibungsloser als erwartet – ohne Störungen oder Mieterbeschwerden.»
Welchen Mehrwert hat das Projekt bisher generiert?
Philippe Bach: Das System lernte und lieferte schnell Einsparungen – fast 15% in der ersten Teil-Heizsaison, entsprechend über 250 MWh und 59 Tonnen CO₂.
«Dieses Projekt zeigt, dass Energieeffizienz gleichzeitig finanziellen, ökologischen und sozialen Wert schaffen kann.»
Wie vergleichen sich die Ergebnisse mit Ihren Erwartungen?
Philippe Bach: Die Ergebnisse haben unsere Erwartungen erfüllt. Wir hatten ein Einsparpotenzial von 10–20% angestrebt, und die Tatsache, dass wir bereits nach einer Teil-Heizsaison fast 15% erreicht haben, war eine starke Bestätigung.
«Unsere Erwartungen wurden voll erfüllt – fast 15% Einsparungen nach nur einer Teil-Heizsaison.»
Was ist der grösste Erfolg des Projekts?
Philippe Bach: Der grösste Erfolg war der Beweis, dass signifikante Energie- und CO₂-Einsparungen im grossen Massstab erreicht werden können, ohne Reibung mit Mietern oder Hauswarten zu erzeugen.
«Der grösste Erfolg war das Erreichen greifbarer Einsparungen im grossen Massstab ohne Mieterfriktionen.»
Welchen Rat würden Sie Kollegen geben?
Philippe Bach: Die wichtigste Lektion ist, dass dies kein «Fire and Forget»-Projekt ist. Eigentümer müssen während des Rollouts Ressourcen bereitstellen. Die Wahl des richtigen Partners war absolut entscheidend.
«Dies ist kein Fire-and-Forget-Projekt – Eigentümer müssen den Rollout aktiv unterstützen.»
Fazit
Das SFP AST Pilotprojekt zeigt, wie KI-gestützte Optimierung greifbare Vorteile für Eigentümer, Mieter und die Umwelt liefern kann.
